Gemüsesuppe mit Lachs und Croutons

Es ist ein verregneter Novembertag, alles grau in grau draußen. Also brauche ich eine warme Suppe, die auch satt macht und eine bunte Mischung enthält.

Allein das Einkaufen für die Suppe hat mir schon Spaß gemacht. Zucchini, Karotten, Lauch, Kartoffeln und Lachsfilet.

Zutaten für 2 Personen:

2 Kartoffeln mittlere Größe
1 kleine Zucchini
1 schlanke Stange Lauch / Porree
2 kleine Karotten
1 Schalotte
 1 l Gemüsebrühe
100 ml Sahne
100 ml Creme fraiche
1 Lachsfilet, tiefgefroren vorher auftauen
1 Scheibe Toast oder eine Scheibe Brot, dass zur Verfügung steht
Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Kräuter der Provence
etwas Pflanzenöl, z.B. Sonnenblumenöl und etwas Olivenöl zum Andünsten

Zubereitung:

  1. Das Pflanzenöl in einem Topf auf mittlerer Stufe erhitzen .Die Kartoffeln, Zucchini, Lauch, Karotten und die Schalotte würfeln und in dem Öl andünsten. 
  2. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und kurz aufkochen und  anschließend bei mittlerer Hitze ca. 15 Min. köcheln lassen.
  3. In der Zwischenzeit das Lachsfilet und die Scheibe Brot in Würfel schneiden in einer kleinen Pfanne mit etwas Olivenöl braten und mit Salz und Pfeffer und Kräutern der Provence würzen.
  4. Die Suppe pürieren, Sahne und Creme fraiche einrühren und erwärmen. Abschließend mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss wie gewünscht abschmecken.
  5. Die Suppe auf den Tellern verteilen und die Lachs- und Brotwürfel dekorativ zum Schluss auf die Suppe geben.

Tut einfach gut diese Suppe und sättigt als Hauptmahlzeit.

Guten Appetit  🙂 

Gemüseseuppe im Topf

Gemüsesuppe Einlagen nah

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Rosinen Semmel

Ich hatte ewig keinen Rosinen Semmel mehr gegessen und hatte großen Appetit darauf, aber selbst gebacken hatte ich auch noch keinen.  Also war es einen Versuch wert.

Der erste Versuch ging auch gleich daneben, Anfängerfehler, die Milch war mir zu heiß geraten und hat die frische Hefe kaputt gemacht. Das habe ich aber erst gemerkt, als der Teig einfach nicht aufgehen wollte, trotz hingebungsvollem Kneten und ich mir die einzelnen Arbeitsschritte gründlich überlegt habe, denn es hat mir natürlich keine Ruhe gelassen.   🙂

Der zweite Versuch klappte dann wie im Bilderbuch, die Hefe ging wunderbar auf, ich war begeistert. Manchmal sind es eben die kleinen Dinge, die begeistern können,  😉

Zutaten:

200 ml Milch
500 g Mehl
1/2 Würfel Hefe
60 g Zucker
1 Ei (mind. Größe M, aber L geht auch)
1 Prise Salz
125 g Rosinen, das ist später im Teig nicht besonders viel, je nach Geschmack weniger oder mehr nehmen.
75 g weiche Butter (Zimmertemperatur)
Weiche Butter und etwas Mehl zum einfetten und bestäuben des Backtopfes oder Backform
etwas Milch zum Einpinseln der Semmel Oberfläche

Zubereitung:

  1. Die Rosinen in ein Sieb gaben und unter warmes Wasser halten, abtropfen lassen und trocken tupfen. Das macht die Rosinen weicher im Semmel. Macht Sinn.
  2. Die Backform oder wie hier den Brotbacktopf mit der weichen Butter einfetten und mit Mehl dünn bestäuben.
  3. In einem kleinen Topf die Milch lauwarm erwärmen, die Hefe in einer Schüssel zerbröseln. Achtung die Milch nicht zu heiß werden lassen, lauwarm reicht völlig aus die Hefe aufzulösen und macht sie nicht kaputt. Am besten mit einem Schneebesen die Milch mit der Hefe verrühren bis diese völlig aufgelöst ist.
  4. In eine große Rührschüssel Mehl, Zucker, Ei und die Prise Salz geben.
  5. Die Hefemilch und die weiche Butter dazu geben und mit den Knethaken eines Rührgerätes, Küchenmaschine oder Quirl, auf hoher Stufe zu einem weichen Teig verkneten, der nicht am Schüsselrand kleben bleiben sollte. Anschließend mit den Händen eine Kugel aus dem Teig formen und in der Rührschüssel mit einem Küchenhandtuch abgedeckt an einem zugfreien geschützten Ort bei Zimmertemperatur oder im Backofen, der erst auf 50°C vorgeheizt und dann ausgeschaltet wurde, 30 Minuten gehen lassen.
  6. Den aufgegangenen Teig auf der Arbeitsplatte auf etwas Mehl nochmal gut durchkneten und dabei die Rosinen untermischen. Den Teig dann wieder zu einer Kugel oder je nach Backform zu einem länglichen Laib formen und in die gefettete und gemehlte Backform, wie hier in den Brotbacktopf geben und noch einmal 45 Minuten abgedeckt an gleicher Stelle gehen lassen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 175°C vorheizen.
  7. Jetzt den Teig ca. 1 cm tief mit einem scharfen Messer längs oder über Kreuz einschneiden und mit der Milch die Oberfläche bestreichen und auf der untersten Schiene im Backofen ca. 30 Minuten backen.
  8. Den Semmel anschließend ca. 10 Minuten auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und dann vorsichtig aus der Backform lösen und vollständig auf dem Kuchengitter abkühlen lassen.

Schmeckt hervorragend mit guter Butter oder dünn mit Marmelade bestrichen. Zum Frühstück oder für zwischendurch. Gelegenheit gibt es immer 🙂

Einen guten Appetit !

Rosinensemmel Zutaten                         Rosinensemmel im Backtopf

Rosinensemmel auf dem Kuchengitter

Nuss-Nougat-Kekse, Annika

In letzter Zeit ist Annika besonders aktiv im Plätzchen backen und hat mir ein weiteres Rezept und Plätzchen / Kekse zum Kosten gebracht. 

Dieses Rezept hier ist im Handumdrehen fertig, benötigt wenige Zutaten und ist knusprig lecker.

Zutaten für ca. 15 Stück:

200 g Nuss-Nougat-Creme, davon gibt es ja im Discounter eine Auswahl
1 Ei, Größe M
130 g Mehl
TIPP: Wer mag kann noch 2 EL klein gehackte Haselnüsse mit in den Teig geben, das macht die Kekse noch knackiger.

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 180° C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Die Nuss-Nougat-Creme mit dem Ei und dem Mehl in einer Schüssel mit einem Kochlöffel vermischen und dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten.
  3. Wer mag knetet noch 2 EL klein gehackte Haselnüsse unter den Teig.
  4. Aus dem Teig 15 kleine Kugeln formen und auf dem Backblech mit genügend Abstand zu 1 cm dicken Kreisen flach drücken. Im vorgeheizten Ofen ca. 10 Minuten backen. Am Besten im Auge behalten.
  5. Anschließend die Nuss-Nougat-Kekse heraus nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Fertig !

Lasst es Euch schmecken !

 

Vanille-Mandel-Herzen, Annika

Hier kommt, wie schon angekündigt, wieder ein Back-Beitrag von Annika. Ich finde die Vanille-Mandel-Herzen köstlich. Zum Glück bekomme ich ja immer Kostproben.

Diese Kekse oder Plätzchen, wie wir sagen, eignen sich hervorragend als kleine Geschenke oder Mitbringsel, weil sie nicht nur gut schmecken, sondern auch sehr hübsch aussehen.

Zutaten für 12 bis 15 Stck. je nach Ausstecher Größe: 

225 g Mehl plus etwas Mehl zum Bestäuben
125 g Zucker
150 g kalte Butter
1 Pck. Vanillezucker
Mark von 1 Vanillestange
100 g Mandelblättchen

Zum Ausstechen wird eine Teigrolle und Ausstecher in Herzform benötigt, ca. 9 – 10cm breit.

Zubereitung:

  1. Den Backofen am günstigsten vorheizen auf 180°C Ober-/Unterhitze. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Das Mehl zusammen mit dem Zucker, Vanillezucker und Vanillemark vermischen. Die Butter anschließend in kleinen Stücken geschnitten dazugeben und am Besten mit den Händen zu einem festen Teig verkneten.
  3. Den Teig auf einer leicht mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche ca. 8 mm dick ausrollen und mit dem Ausstecher Förmchen die Herzen ausstechen und auf das Backblech legen. Solange den Teig immer wieder ausrollen und ausstechen, bis der gesamte Teig aufgebraucht ist.
  4. Die Herzen mit den Mandelblättchen erst bestreuen und dann leicht andrücken.
  5. Im vorgeheizten Backofen die Plätzchen / Kekse 10 bis 15 Minuten backen, bis die Herzen goldbraun sind.
  6. Herausnehmen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.

Viel Vergnügen beim Backen und anschließend guten Appetit 🙂

 

Rhabarberkuchen mit Baiser

Jetzt gibt es Rhabarber und zwar richtig guten. Das machte Appetit auf einen Kuchen.

Das Rezept ist unkompliziert und der Kuchen locker leicht.

Zutaten für eine runde Springform von 28 cm Durchmesser:

ca. 600 g kräftige Stangen Rhabarber
etwas Erdbeer- oder Himbeerkonfitüre
Für den Rührteig:
150 g Butter
150 Zucker
1 Pck. Vanillinzucker
3 Eier: 2 ganze Eier und 1 zusätzliches Eigelb
150 g Mehl
75 g Stärke
1 1/2 TL Backpulver
Für die Baisermasse:
4 Eiweiß
1 Prise Salz
175 g Zucker
1 TL Zitronensaftkonzentrat

Zubereitung:

  1. Die Rhabarberstangen schälen und in Stücke schneiden. Beiseite stellen. Backofen auf 180° Ober- / Unterhitze vorheizen.
  2. Butter, Zucker und Vanillinzucker schaumig rühren mit den Rührbesen des Mixers.
  3. Dei 2 ganzen Eier und das zusätzliche Eigelb unterrühren.
  4. Mehl, Stärke und Backpulver vermischen und unterrühren.
  5. Den Rührteig in eine gefettete Springform füllen.  Rhabarberstücke darauf verteilen und etwas Konfitüre dazwischen träufeln, in den vorgeheizten Backofen schieben und ca. 45 Minuten backen. ACHTUNG: nach 25 Minuten heraus nehmen, um die Baisermasse darauf zu verstreichen.
  6. Diese Baisermasse wird in der Zeit des ersten Backens hergestellt.
  7. 4 Eiweiß mit 1 Prise Salz steif schlagen. Zucker und Zitronensaft unterrühren.
  8. Die Masse auf dem 25 Minuten gebackenen Kuchen verteilen und noch für die restlichen 20 Minuten zurück in den Ofen schieben. Beobachten.
  9. Den Kuchen am Ende der Backzeit im Ofen ruhen und ein wenig abkühlen lassen, damit er nicht in sich zusammenfällt.

Guten Appetit am Kaffeetisch.

Rhabarberkuchen 1

Rhabarberkuchen 2

 

Cremiger Milchreis mit selbstgemachtem Apfel-Birnen-Kompott

Ich suchte ein Dessert für unser Family Dinner. Die Hauptspeise ist ein deftiges Chilli con Carne und danach dachte ich,  dass etwas Süßes passen könnte. Der cremige Milchreis mit selbstgemachten Apfel-Birnen-Kompott ist immer noch ein wenig winterlich, aber es ist trotz Sonne immer noch recht kühl draußen. 

Zutaten als Dessert für 7 Personen:

125 g Milchreis
500 ml Milch
Zucker oder Kokosblütenzucker, Menge bitte persönlich abschmecken
1/2 Becher Sahne, also ca. 100 ml
4 Äpfel, ich habe Boscop genommen
2 reife Birnen
Zimt, Zitronensaft

Zubereitung:

  1. Die Milch bis fast zum Kochen bringen und dann sofort den Milchreis dazu geben. Auf kleiner Stufe mit Deckel quellen lassen und ständig umrühren, damit der Milchreis nicht am Topfboden anhängt.
  2. In der Zwischenzeit die Sahne steif schlagen.
  3. Die Äpfel und Birnen schälen, entkernen und in Stücke schneiden und in einem Topf erhitzen, ein paar Löffel Wasser und 1 EL Zitronensaft dazu geben und mit Zucker bestreuen, das hilft beim Einkochen.
  4. Den gequollenen Milchreis mit Zucker vorsichtig abschmecken und die steif geschlagene Sahne unterrühren. sollte der Milchreis noch zu fest sein, zusätzlich etwas Milch einrühren.
  5. Den Apfel-Birnen-Kompott ganz nach Geschmack weich kochen, manche mögen es ganz musig, andere , so wie ich, mögen es gerne, wenn noch Fruchtstücke im Kompott sind. Ebenfalls vorsichtig mit Zucker oder Kokosblütenzucker abschmecken und mit etwas Zimt würzen. Tipp: Vorsichtig mit Zimt würzen, Zimt kann doch recht schnell dominant werden.
  6. Ich hatte 7 kleine Glasschälchen genommen und erst mit Milchreis zu 2/3 gefüllt und dann den Kompott obendrauf und zur Deko noch mit ein wenig Zimt bestreut.

Die Kombination Milchreis und Kompott passt sehr gut zusammen, wie ich finde.

Guten Appetit    🙂

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milchreis-m-kompott-milchreis-quillt                                          milchreis-m-kompott-obst-einkochen

milchreis-m-kompott-in-7-glaschen

Winzerfladen

Vergangenen Sonntag gab es Winzerfladen und passend dazu eine kleine Weinprobe für unsere Tochter und Ihren Freund. Wir haben einen Riesling: Hundertmorgen, einen Cabernet Sauvignon: Los Vascos und einen Chateau Cantemerle vorgestellt, beschrieben und probiert.

Zutaten für 4 Personen:

400 g Weizenmehl
30 g frische Hefe
1/2 TL Zucker
Meersalz
6 EL Olivenöl
3 große rote Zwiebeln
100 g blaue Weintrauben
100 g Walnusskerne
400 g Creme fraiche
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
2 TL frische Thymianblättchen oder getrockneten Thymian

Zubereitung:

  1. Das Mehl für den Hefeteig in eine große Schüssel geben und in der Mitte eine Vertiefung bilden. Die frische Hefe in die Mulde bröckeln und den Zucker darüber streuen. Die Hefe mit 100 ml warmem Wasser und etwas Mehl vom Rand aus zu einem Vorteig verkneten. Mit einem Tuch bedecken und an einem warmen Ort ca. 15 Minuten gehen lassen.
  2. Diesem Vorteig dann 3/4 TL Meersalz, 3 EL Öl und 140 ml warmes Wasser zugeben. Zunächst mit dem Knethaken des Handmixers und dann mit den Händen  zu einem glatten, elastischen Teig verkneten. Abgedeckt weitere 45 Minuten  an einem warmen, zugfreien Ort gehen lassen, bis der Teig das doppelte Volumen angenommen hat. Bei uns reicht übrigens die normale Küchen – Zimmertemperatur, damit der Teig gehen kann.
  3. In der Zwischenzeit die Zwiebeln pellen, halbieren, in feine Streifen schneiden und in 2 EL erhitztem Öl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze glasig dünsten.
  4. Die Weintrauben halbieren. Die Walnüsse grob hacken, Creme fraiche mit Salz und Pfeffer kräftig würzen.
  5. Den Backofen auf 200 Grad Umluft oder 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  6. Den Teig in 8 Portionen teilen. Jede Teigportion zu einer Kugel formen und flach ausrollen. Die Fladen auf die Bleche legen und mit dem gewürzten Creme fraiche bestreichen.  Mit den gedünsteten Zwiebelstreifen, Weintraubenhälften und Walnüssen belegen. Nach Geschmack mit Thymian bestreuen. Zum Schluss mit wenige Olivenöl vorsichtig beträufeln.
  7. Bei Umluft beide Bleche gleichzeitig in den Backofen schieben und die Fladen 25 – 30 Minuten goldgelb backen. Die Bleche am Besten nach der Hälfte der Zeit tauschen. Bei Ober-/Unterhitze die Bleche nacheinander  auf die mittlere Schiene schieben.

Empfehlung: die Fladen schmecken warm am Besten. 

Wie schon erwähnt passt dazu ein guter Tropfen Wein. 🙂

Lasst es Euch schmecken !

winzerfladen-hefeteig

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